Zurück zu Allen NEws

Der Mode-Kult kehrt zurück: „Der Teufel trägt Prada 2“ sorgt weltweit für Hype

Es gibt Fortsetzungen, die kommen überraschend. Und es gibt solche, auf die man fast zwei Jahrzehnte wartet – und die sich dann plötzlich genau richtig anfühlen. „Der Teufel trägt Prada 2“ gehört ganz klar zur zweiten Kategorie. Schon jetzt ist spürbar: Dieser Film wird kein gewöhnliches Sequel, sondern ein echtes Popkultur-Ereignis.

Wer sich an den ersten Teil erinnert, weiß, warum die Erwartungen so hoch sind. Der Film von 2006 war weit mehr als eine elegante Komödie über Mode. Er war ein messerscharfer Blick hinter die Kulissen einer Branche, die von Perfektion lebt – und von Druck. Vor allem aber war er ein Schauspielerfilm: Meryl Streep als Miranda Priestly schuf eine Figur, die längst zur Legende geworden ist – kühl, präzise und mit einem einzigen Blick in der Lage, Karrieren zu beenden. An ihrer Seite: Anne Hathaway als Andy Sachs, die sich zwischen Ehrgeiz und Selbstverlust bewegt, und Emily Blunt, die mit trockener Schärfe jede Szene stahl.
Dass genau dieses optisch kaum gealterte Trio nun zurückkehrt, fühlt sich fast surreal an. Ergänzt wird es wieder von Stanley Tucci als Nigel – und genau diese vertraute Dynamik ist es, die den aktuellen Hype antreibt. Erste Einblicke zeigen: Die Figuren sind älter, erfahrener – aber kein bisschen weniger kompromisslos.

Der ursprüngliche Film wurde nicht ohne Grund Kult. Er verband ikonische Mode – von Prada bis Chanel – mit einer Geschichte, die weit über Kleidung hinausging. Es ging um Haltung, um Entscheidungen, um den Preis von Erfolg. Und genau das scheint die Fortsetzung nun auf eine neue Ebene zu heben. Denn die Welt hat sich verändert. Print ist nicht mehr das Machtzentrum, das es einmal war. Digitale Plattformen bestimmen Trends, Geschwindigkeit ersetzt Tiefe – und genau hier setzt die neue Geschichte an. Miranda Priestly steht plötzlich nicht mehr unangreifbar über allem, sondern muss sich in einer Branche behaupten, die sich radikal gewandelt hat. Gleichzeitig ist Emily inzwischen selbst zur einflussreichen Figur in der Luxuswelt geworden. Es liegt förmlich Spannung in der Luft.

Und dann ist da natürlich die Mode. Schon jetzt kursieren Bilder von aufwendig inszenierten Looks, von Runway-Szenen und Backstage-Momenten, die wieder diesen ganz eigenen Glamour erzeugen. Einflüsse von Häusern wie Dolce & Gabbana sind klar erkennbar, ebenso die Nähe zur echten Modewelt rund um Ikonen wie Anna Wintour, die schon dem ersten Film als Inspiration diente.

Dass der Film aktuell in sozialen Medien so präsent ist, überrascht kaum. Jede neue Aufnahme, jedes Setfoto wird diskutiert, analysiert, gefeiert. Es ist diese seltene Mischung aus Nostalgie und echtem Interesse daran, wie die Geschichte weitergeht. Und genau das macht den Unterschied: „Der Teufel trägt Prada 2“ fühlt sich nicht wie ein reines Wiederaufwärmen an, sondern wie eine konsequente Weiterentwicklung.

Ob es danach noch einen dritten Teil geben wird, ist offen. Offiziell gibt es dazu keine Bestätigung. Aber sollte dieser Film das halten, was er verspricht, dürfte die Geschichte noch lange nicht zu Ende erzählt sein.

Für den Moment zählt ohnehin nur eines: Dieser Film ist zurück auf der großen Leinwand – genau dort, wo er hingehört. Auch im Admiral Boutique Kino läuft „Der Teufel trägt Prada 2“ bereits zum Start, und die ersten Vorstellungen sind entsprechend gefragt.

Manchmal reicht ein einziger Satz, um alles zu sagen:
Miranda Priestly ist zurück. Und wir werden wieder hinschauen.

Tickets im Vorverkauf gibt es hier!