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MICHAEL – Der King of Pop auf der großen Leinwand

Es gibt Filme, bei denen man schon nach wenigen Minuten merkt, dass hier etwas Besonderes passiert. „Michael“ ist genau so ein Film. Groß gedacht, mit enormem Produktionsaufwand umgesetzt – und vor allem mit einer Hingabe zum Detail, die man heute nur noch selten sieht.

Im Zentrum steht Jaafar Jackson – und es ist fast schon verblüffend, wie nah er seinem Onkel kommt. Nicht nur optisch, sondern in jeder Bewegung. In der Art, wie er den Körper hält, wie er sich durch die Musik trägt, wie er den Blick einsetzt. Das wirkt nicht wie Schauspiel, sondern wie eine Art Wiederbelebung. Selbst große Massenszenen, mit hunderten Statisten, entwickeln eine Energie, die laut Regie so authentisch war, dass das Publikum am Set spontan reagierte wie bei echten Konzerten.  

Besonders beeindruckend ist dabei, wie konsequent der Film auch die frühen Jahre einfängt. Der junge Michael wird von Juliano Krue Valdi gespielt – und auch hier gelingt etwas Seltenes: keine bloße Imitation, sondern eine glaubwürdige, emotionale Annäherung an die Anfänge eines Weltstars.  

Regisseur Antoine Fuqua inszeniert das Ganze mit einer Wucht, die man eher aus großen Musikfilmen wie „Bohemian Rhapsody“ kennt – kein Zufall, denn auch Produzent Graham King steht hinter dem Projekt.  Was diesen Film aber wirklich trägt, ist die Musik. Die größten Songs von Michael Jackson – von den frühen Jackson-5-Hits bis zu „Thriller“, „Billie Jean“ oder „Don’t Stop ’Til You Get Enough“ – sind nicht einfach nur eingebaut. Sie sind das Rückgrat des Films.  
Jede Performance ist aufwendig choreografiert, jede Bewegung sitzt, jede Szene wirkt wie eine eigene Bühne. Hinter den Kulissen stehen dabei erfahrene Kreative aus der Welt der Original-Jackson-Choreografien und modernen Tanzproduktion – was man in jeder Sequenz spürt.

Und genau hier entfaltet „Michael“ seine größte Stärke: die Tanzszenen. Sie sind nicht nur spektakulär, sondern präzise. Der berühmte Moonwalk, die Körperspannung, die explosive Dynamik – all das wirkt nicht rekonstruiert, sondern lebendig. Es sind diese Momente, in denen das Kino plötzlich still wird, weil alle einfach nur schauen.
Die internationale Premiere in Berlin hat genau das bestätigt. Der Film wurde dort erstmals einem großen Publikum gezeigt – ein Statement, das auch technisch unterstrichen wurde.  
Dass ein Film wie dieser in Dolby Vision+Atmos präsentiert wird, ist kein Zufall. Gerade bei einem Künstler, dessen Werk so stark über Bild und Klang funktioniert, wird deutlich, wie wichtig diese Qualität ist: tiefste Schwarztöne, leuchtende Farben, ein Sound, der nicht nur begleitet, sondern den Raum füllt.

„Michael“ ist damit kein klassisches Biopic. Es ist ein Erlebnisfilm. Einer, der nicht nur erzählt, wer Michael Jackson war – sondern spürbar macht, warum er bis heute als „King of Pop“ gilt.

Und vielleicht ist genau das das größte Kompliment, das man diesem Film machen kann:
Man verlässt den Saal nicht mit dem Gefühl, etwas über Michael Jackson gelernt zu haben.
Sondern mit dem Gefühl, ihn für einen Moment wirklich erlebt zu haben.

Tickets im Vorverkauf gibt es hier!